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Dienstag, 24. August 2010 bis Freitag, 3. September 2010.
Aufenthalt in Podersdorf am Neusiedler See.
  Der See
  Die Landschaft
  Begegnungen
 

Ja, das ist eine Zäsur. Gestern hatten wir uns noch Zugtickets für die Bahnfahrt zum Neusiedler See besorgt und im Georgshof in Podersdorf - wo wir eh ab Ende dieser Woche gebucht hatten - angefragt, ob wir eventuell auch schon früher kommen könnten. Das ist möglich. Passt! Sagt der Österreicher da. Also reisen wir heute schon mit dem Zug an. So einfach kann das Leben sein.
Morgens regnet es in Strömen, was unsere Entscheidung irgendwie zu bestätigen scheint. In Wien ist man schnell und dort müssen wir den Bahnhof wechseln. Doch alles geht recht problemlos. Die Fahrt mit dem Rad durch Wien geht prima von statten, denn der Weg ist in Wien vorbildlich ausgeschildert. Kurz und gut: am frühen Nachmittag steigen wir in Neusiedl aus und machen uns auf dem Weg nach Podersdorf.

Es ist ein anderes Land. Ein weiter Horizont, Schilf und Weinberge, wohin das Auge nur blickt. Plötzlich fühlen wir uns nach Südfrankreich, in die Camargue versetzt. Wir radeln am Rande eines Schilfgürtels entlang ,und während wir noch einem Fasan mit den Blicken folgen, tauchen neben uns drei Frischlinge aus dem Schilf auf. Da machen wir uns lieber schnell mal vom Acker, den mit einer wütenden Bache, die ihre Kids in Schutz nimmt, wollen wir lieber mal nicht konfrontiert werden.

Bald sind wir in Podersdorf, finden unseren Weg zum Georgshof und tauchen für zehn Tage in eine andere Welt ein...