Sie kostet uns Nerven, die Einfahrt nach Bremen. Der scharfe Gegenwind peitscht uns den Regen ins Gesicht, der Fahrbahnbelag mit seinem geflickten Asphalt erfordert ziemlich Konzentration, der Verkehrslärm auf der Einfallstrasse ist durch den Regen noch intensiviert, die Bremer Stadtradler sind ungeduldig, weil sie auf dem schmalen Radweg nicht gleich überholen können. Kurz vor dem Hauptbahnhof stürze ich fast, als das Vorderrad in einer Rille auf dem Radweg stecken bleibt. Das heisst: Es reicht für heute. Aber wir sind sowieso schon angekommen. Am Ende der heutigen Etappe und auch am Ende der Radreise.

Ausgerechnet am letzten Tag der Reise macht uns das Wetter nochmal einen Strich durch die Rechnung. Und ausgerechnet heute haben wir die schlechteste Wegequalität zu verzeichnen. Als wir bei Regen durch die Wesermarsch radeln und nochmals die Weite geniessen, als wir bei Achim die Villen mit der Aussicht über Land und Fluss bewundern und fantasieren, was wir mit einem Lottogewinn anstellen würden, kommen wir immer mal wieder mit Feldwegen in Berührung, die unsere Räder im Nu verschmutzen. Manchmal würde man sich einfach wünschen, wenigstens einmal halbwegs saubere Bikes mit nach Hause nehmen zu können.

  Abends spazieren wir noch durch die Bremer Innenstadt und haben grad noch Zeit für eine kurze Besichtigungs- und Fotorunde über den Marktplatz und das Schnoorviertel, als ein uns ein Gewitter unter die Schirme eines Strassencafés treibt...


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Tags drauf bringt uns der EuroCity direkt nach Zürich. War eine schöne Reise...

 

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    Heute ist kein Tag zum Fotografieren  
           
    Margrit mit Einwegregenschutz für ihren Helm  
           
    Und ich freue mich, dass es mal kurz zu regnen aufhört  
           
   

Bremen

 
           
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    Die vier braucht's natürlich auch noch, ganz klar
           
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