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Mariandl
andl
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aus
dem Wachauer
auer
Landl
Tja, da fallen einem Bilder
und Namen von Filmchen und Schmonzetten aus der Wirtschaftswunderzeit
ein, da erscheint eine blonde Marianne Hold, eine fesche Waltraud
Haas vor dem inneren Auge, ein flotter Peter Alexander oder ein
dunkler Rudolf Prack, so als damaliges Pendant zum Latin Lover.
Mit diesem Pfund wird hier noch immer gewuchert. Was Wunder, der
Grossteil der Touristen hier gehört ja auch dieser Generation
an.
Es war eine gute Entscheidung, das mit Schifffahrt. Wir nehmen
morgens das erste Schiff und erleben den Fluss im milden Morgenlicht.
Hier sieht man wirklich mehr als vom Rad aus. Der Blick kann beide
Uferlandschaften erfassen und es ist still. Und weil ich es schon
mit dem Nachkriegskino hatte: irgendwie erinnert mich das alles
auch an die Anfangssequenz aus "Ich denke oft an Piroschka",
jene Szene, in der Gunnar Möller auf dem Donaudampfer nach
Budapest tuckert und auf dem Schiff dann die attraktive Wera Frydtberg
kennen lernt
Und während wir hier auf dem Sonnendeck dösen, während
wir auf der Rückfahrt von Krems nochmals in Dürnstein
oder Spitz halten, während die Mittagssonne die Landschaft
härter wirken lässt und der transparent-milchige Schleier
der Morgenstunden sich verzogen hat, scheint es uns, als ob unsere
Radreise hier zu einem Abschluss gekommen ist. Wir haben weder
das Verlangen, die Donau bis über Wien hinaus entlang zu
radeln um von dort zum Neusiedler See zu kommen, noch können
wir uns dafür begeistern, die grosse Stadt südlich durch
den Wiener Wald zu umfahren, wie es ursprünglich vorgesehen
war. Also denken wir um, fügen wir uns der Laune des Augenblickes
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