Samstag, 30. April 2011. Von Diessenhofen nach Zürich-Oerlikon (65 Km).
Diessenhofen >Büsingen > Schaffhausen > Neuhausen > Jestetten > Lottstetten > Rafz > Eglisau > Glattfelden > Höri > Niederglatt > Oberglatt > Glattbrugg > Oerlikon

Heute werden wir nochmals nach Strich und Faden verwöhnt. Vom Wetter, meine ich: Sonne, blauer Himmel, schon am Morgen angenehm warme Temperaturen, da kann man sich auf eine gelungene letzte Etappe freuen.
Wenn wir eine Route wirklich in und auswendig kennen, so ist es die heutige - zuerst noch ein paar Minuten bis nach Schaffhausen, dann die Stadt durchqueren, in Neuhausen am Rheinfall vorbei, durch die "Hintertür" über Jestetten und Lottstetten nach Rafz, von dort über den Rhein gesetzt und auf der anderen Seite flussabwärts bis zur Mündung der Glatt und anschliessend den begleitenden Radweg hoch bis Zürich-Oerlikon. Seit dem späten Vormittag ist es ein Wettlauf mit zwei Gewitterfronten, die sich vor und hinter uns auftürmen.

Aber wir sind schneller und im Endeffekt entladen sich Unwetter sowieso nicht über Zürich. In Oerlikon haben uns dann auch die Glasscherben wieder. Sind das nun noch die von neulich oder schon wieder neue von gestern oder vorgestern Nacht? Aber das stört uns jetzt nicht mehr gross. Wir haben eine gelungene Radreise hinter uns. Die Gegenden um den Bodensee und an der Donau lassen sich einfach hervorragend mit dem Rad erkunden. Landschaftlich kommt man voll auf seine Kosten, gut geführte Radwege und kleine Strassen gibt es reichlich und an Sehenswürdigkeiten ist dieser Landstrich wahrlich reich gesegnet. Ich entdecke auf jeder dieser Streifzüge immer wieder neue Details und so wie ich mich kenne, werde ich eh bald wieder hier unterwegs sein wollen. Überrascht hat mich auch mein betagter Radwanderführer, der arme zerknabberte. Die vorgeschlagenen Routen waren gut zu fahren. Prima auch: wir haben nur einen kleinen Teil der darin enthaltenen Touren abgeklappert, da ist noch Raum für mehrere Reisen…