Nachts ist es hier absolut still. Keine Lüftung läuft, kein Zischeln oder Brummen lässt sich vernehmen, sei es auch noch so leise. Draussen kein Fahrzeuggeräusch, morgens nur das Blöken der Schafe, die auf den Marschen weiden. Das tut mal so richtig gut.

Ein Tag (fast) ohne Fahrrad ist angesagt. Wir radeln mittags lediglich in den nächsten Ort, wo sich ein Restaurant befindet. Ansonsten interessiert uns heute nur das Treiben in der Bucht, insbesondere das Schauspiel der Gezeiten und das darauf abgestimmte Verhalten der Vogelwelt.

 

An unserem Standort mündet die Selune in die Baie de Mont St. Michel. Obwohl alles ganz flach aussieht, mäandert der Fluss doch durch das Watt und sein Bett liegt etwas tiefer als dessen Oberfläche. Und weil es kilometerweit so flach ist, kommt die Flut mit einem ziemlichen Tempo herein und baut vor sich eine richtige Flutwelle auf, die sich dann das etwas tiefer gelegte Flussbett entlang schiebt. Das hat richtig viel Kraft, eine Art Mini-Tsunami.

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    Bei der Aussicht kann man auch mal einen Ruhetag einschieben  
       
    Die warten darauf, dass die Ebbe die Sandbänke freilegt  
       
    Das flache Marschland wird natürlich beweidet  
       
    Blick auf unser Hotel  
       
    Auf dem Höhenzug liegt Avranches  
       
  Abends
   
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  Die Flutwelle kommt
   
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  Im Nu ist die Bucht vollgelaufen. Der Schaum rührt übrigens von den Sedimenten her, die von der Flut hereingetragen werden
   
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  Zeit nach Hause zu gehen
       
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