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Heute gilt es erst mal die Rückreise nach
Paris zu organisieren. Viel Auswahl haben wir nicht, da die attraktiven
Verbindungen am Vormittag schon ausgebucht sind. Bleibt also der TGV nachmittags
um 16:40, der aber immerhin direkt zum Gare Montparnasse fährt.
Zweifelsohne ist St. Malo ein Touristennest. Wer wollte das abstreiten?
Und doch verhält es sich ähnlich wie mit Rothenburg ob der Tauber:
Auch hier stören mich die vielen Besucher in keinster Weise. Auch
mit St. Malo verbindet mich die ein oder andere Erinnerung aus früheren
Reisen und ich fühle mich hier wohl. Die Lage der Stadt am Meer,
die vorgelagerten Felsen mit den Festungen, die Sandstrände und der
gewaltige Tidenhub, all das trägt zu einem Gesamtbild bei, das mir
sehr gefällt. Nicht zu vergessen die verwitterten Baumstämme
vor der Kaimauer, die als Wellenbrecher fungieren sollen.
Für den heutigen Tag war eigentlich einen Strandtag eingeplant, doch
frischt der Wind im Laufe des Vormittags auf halbe Sturmstärke auf,
sodass an sowas gar nicht zu denken ist. Wir versuchen uns deswegen an
einem Spaziergang zu dem westlich der Altstadt gelegenen Stadtviertel
Saint Servan, erklimmen einen vorgelagerten Hügel mit Blick auf Dinard
und die Rance-Mündung, sitzen vor einer Bar am Strand und beobachten
das Geschehen ringsum. Die Kaffeetasse mag noch so klein sein, trotzdem
verursacht der Wind auf den paar Quadratzentimetern Flüssigkeitsoberfläche
noch Wellen. Wir können von Glück reden, dass uns Wind von dieser
Stärke auf den Tagesetappen der ersten Reisehälfte erspart geblieben
ist.
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Die Heimkehr
Der Rest ist schnell erzählt. Am Samstag wird uns die Wartezeit bis
zur Abfahrt des Zuges dann doch etwas lang. Das Wetter ist schlecht geworden
und draussen ist es recht ungemütlich. So sind wir froh, als wir
endlich im Zug sitzen und gen Paris brausen. Langsam stellt sich die Frage,
wie lange mein Reifen noch durch hält. Die paar Kilometer vom Gare
Montparnasse bis zum Hotel übersteht er noch, auch am nächsten
Tag komme ich damit noch prima bis zum Gare de Lyon. In Zürich angekommen,
radeln wir vom Bahnhof zu unserer Wohnung und auf dieser Strecke, ein
paar hundert Meter vor unserer Haustür, platzt der Reifen mit einem
lauten Knall und ich rolle auf den Felgen. Gutes Timing
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