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| Mein Tag ist das heute
nicht, soviel steht schon mal fest. Fängt schon damit an, dass man
erst relativ spät frühstücken kann, was mir nie so recht
in den Kram passt. Ausserdem ist es ziemlich kalt. So brauche ich gut 10
Km, bis ich mich durch Versuch und Irrtum für die richtige Kleidung
entschieden habe. Kein Helm heute, sondern die warme Wintermütze. Dazu
die Winterhandschuhe und die wärmsten Socken. Und als erste Schicht
auf der Haut selbstredend das Thermozeugs. Ein ewiges Hin und Her. Irgendwann
bekomme ich das aber doch auf die Reihe. Lust zum Knipsen habe ich auch
nicht. Nach ein paar Fotos wandert die Kamera in die Packtasche und sieht
das Licht der Welt erst nach dem Auspacken im Hotelzimmer wieder. Mein heutiger Weg ist vorgegeben und gut beschildert - der Donauradweg - und so schalte ich auf Autopilot. Oder würde gerne auf Autopilot schalten, kann ich aber vorerst noch nicht, denn ich will, abweichend vom Donauradweg, die Stadt Ehingen umfahren. |
Einfach so zweckfrei die lange Einfallstrasse entlang zu kurbeln, dann
in Ehingen noch bis zur Innenstadt hochzuklettern, nur um auf der anderen
Seite bei Nasgenstadt wieder durch die Wohnsiedlungen hinab zu gleiten,
das will ich mir heute nicht antun. Deswegen suche ich mir auf der anderen
Donauseite einen Pfad durch die Ortschaft Berg und über den dahinter
liegenden Hügel hinweg und treffe schliesslich bei Griesingen wieder
auf den Donauradweg. Und schalte eben ab jetzt auf Automatik und lasse
die Zügel locker. In Ulm angekommen, setze ich mich am Donauufer
auf eine Bank und stelle fest, dass mit mir heute kein Blumentopf zu gewinnen
ist. |
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Blick zurück auf den Bussen | |||||
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