Montag, 8.9.2014. Von Mengen nach Ehingen (53 Km)

 

 
In- und auswendig kenne ich ihn, den heutigen Abschnitt. Gefahren bin ich ihn in beiden Richtungen, bei guten und bei schlechtem Wetter. Und mögen tue ich sie sehr gerne, diese ebene Passage zwischen Mengen und Bechingen. Das weite Flusstal der Donau mit den Ausläufern der Schwäbischen Alb.

Heute ist es besonders schön, an diesem sonnigen Septembermorgen. Was ich nicht so mag ist die Strecke ab Bechingen bis hinter Munderkingen oder Rottenacker. Da muss man bei Zell auf dem schmalen Metallgitterweg der Eisenbahnbrücke über die Donau, bei Datthausen die steile Rampe hinauf, an der B311 entlang, wieder hinab zum Fluss, an Rechtenstein, Ober- und Untermarchtal vorbei und durch Munderkingen hindurch. Das ist vom touristischen Aspekt her betrachtet bestimmt interessant, aber das Radeln machte mir hier noch nie so richtig Spass. Ich möchte diesmal etwas anderes ausprobieren.
Dazu verlassen wir bei Zell den Donauradweg und folgen der Landstrasse aufwärts bis zur Kreuzung der B 311, überqueren die Bundesstrasse, biegen kurz vor Reutlingendorf rechts ab und können über Dietelhofen, Dobel, Ober- und Unterwachingen und Emerkingen entlang des Tobelbaches bis nach Rottenacker fahren. Immer schön auf ruhigen kleinen Strassen, immer schön bergab, zumindest tendenziell - wirklich eine gute Alternative zur Route im Donautal. Bei Rottenacker trifft man dann wieder auf den Donauradweg. Dem bleiben wir heute noch bis Ehingen treu.

Während die gestrige Übernachtung in Mengen mit dem ersten Telefonanruf geregelt war, bedurfte es in Ehingen deren vier. Es sind nicht, wie zuerst vermutet, die vielen Fahrradtouristen am Donauradweg, die für die Auslastung der Hotels sorgen, sondern Geschäftsreisende und Angestellte der umliegenden Firmen. Die Sommerferien sind vorbei, die Zeit der Tagungen und Seminare hat begonnen.
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    So muss es sein: Start in einen sonnigen Morgen  
           
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    Hier hat man renaturiert  
           
    Bei Zell verlassen wir den Donauradweg  
           
    Dazu muss man etwas klettern  
       
    Oben angekommen dann...  
       
    ...ein Panoramablick über die weite Landschaft  
       
    Und nun wieder kilometerlang hinab ins Tal  
       
    Die Äpfel sind reif, die warme Septemberluft flimmert  
           
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