Montag, 15.9.2014. Von Gunzenhausen nach Donauwörth (69 Km)

 

 
Die Wettervorhersage für die kommenden Tage verspricht prinzipiell ruhiges Frühherbstwetter. Mit dem einzigen Wermutstropfen, dass in den Flusstälern mit zähem Hochnebel zu rechnen ist. Für uns wird das nicht ein einziger Tropfen, sondern ein ganzes Fass voll sein, wie man noch sehen wird. Wir wollen heute bis Donauwörth kommen, das etwa 70 km südlich von Gunzenhausen liegt. Dazu müssen wir wieder vom Altmühl- ins Wörnitztal gelangen. Es gibt vor Ort eine ausgeschilderte Route, der wir uns anvertrauen.

Zuerst radelt man da noch ein paar Kilometer das Altmühltal entlang nach Süden, biegt dann hinter der Ortschaft Aha rechts ab, fährt unter der Eisenbahn hindurch und verlässt somit das Altmühltal. Den Wegweisern folgend gelangen wir mit kaum nennenswerten Steigungen über Gnotzheim, Ost- und Westheim ins Tal der Wörnitz. Wir drücken der Sonne die Daumen, dass sie bald Oberhand über den Nebel gewinnt. Sie schafft es jedoch nicht. Der Hochnebel wird uns den ganzen Tag begleiten.
Wie schon weiter nördlich in der Nähe von Dinkelsbühl lässt sich auch dieser Abschnitt des Wörnitztales gut beradeln. Es ist flach, man befindet sich am östlichen Rad des Nördlinger Rieses. Erst als wir uns Harburg nähern wird das Tal enger und man muss ab und zu mal in kleinere Gänge schalten.

Bei Harburg ist der Radweg "Romantische Strasse", auf den wir inzwischen gestossen sind, wegen Waldarbeiten gesperrt und man leitet uns auf einen Radweg, der die B 25 begleitet. Kurz vor Wörnitzstein lassen sie uns aber wieder auf die Romantische Strasse und dort verbleiben wir auch bis nach Donauwörth. Und abends, als wir am Ufer der Wörnitz im Freien zu Abend essen, klart es doch tatsächlich noch auf und die Sonne schickt ein paar letzte Strahlen zu uns herunter.

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    Hochnebel...  
           
    ...auf dem Weg ins Wörnitztal  
           
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    Das ist Harburg  
           
    Und das ist Donauwörth  
           
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