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Mittwoch, 7. September 2011
Von Pappenheim nach Gunzenhausen (35 Km)

Es bläst. Leider wieder mal aus der falschen Richtung, nämlich schräg von vorne. Zudem hat der Himmel seine Schleusen geöffnet und wir benötigen erneut unsere Regensachen. So kann man diesen Mittwoch wieder mal als Tag mit eher geringerer Motivation einstufen. Da sich das Wetter erst mal nicht bessert, werden wir morgen einen Ruhetag einschieben, es läuft uns ja nichts davon.

Auch weiterhin folgen wir der Altmühl flussaufwärts, das Tal öffnet sich und nach Treuchtlingen bleibt der enge Abschnitt mit den Jurafelsen allmählich hinter uns zurück. Wir besichtigen den Karlsgraben bzw. dessen Relikte und kämpfen uns nach Nordwesten voran. Ich mag mich noch gut an meine Triketour 2009 erinnern, als ich bei haargenau derselben Witterung hier gegen den Wind gesegelt bin und die paar Kilometer bis Gunzenhausen einfach nicht enden wollten.

Trotz der widrigen (oder windigen) Umstände gefällt uns die Gegend. Anscheinend hat man hier beträchtliche Flächen renaturiert. Wir sehen eine Menge Vögel, unter anderem mindestens ein Dutzend Silberreiher - grosse weisse Punkte im Grün der Wiesen. Schon früh treffen wir in unserem Hotel ein und gönnen uns einen relaxten Nachmittag. Es gibt einen Pool im Basement des Hotels und die Vuelta in Spanien läuft noch. Was kann an so einem Tag noch schief gehen?


Donnerstag, 8. September 2011
Ruhetag in Gunzenhausen


Wie auf Bestellung stellt sich mit dem trüben Wetter auch gleich eine gewisse Faulheit ein. Also entspannen, den Radlerbeinen eine Auszeit gönnen und nachmittags verfolgen, wie andernorts um Etappensiege und Bergtrikots gefahren wird.

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