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Es bläst.
Leider wieder mal aus der falschen Richtung, nämlich schräg
von vorne. Zudem hat der Himmel seine Schleusen geöffnet
und wir benötigen erneut unsere Regensachen. So kann man
diesen Mittwoch wieder mal als Tag mit eher geringerer Motivation
einstufen. Da sich das Wetter erst mal nicht bessert, werden wir
morgen einen Ruhetag einschieben, es läuft uns ja nichts
davon.
Auch weiterhin
folgen wir der Altmühl flussaufwärts, das Tal öffnet
sich und nach Treuchtlingen bleibt der enge Abschnitt mit den
Jurafelsen allmählich hinter uns zurück. Wir besichtigen
den Karlsgraben bzw. dessen Relikte und kämpfen uns nach
Nordwesten voran. Ich mag mich noch gut an meine Triketour
2009 erinnern, als ich bei haargenau derselben Witterung hier
gegen den Wind gesegelt bin und die paar Kilometer bis Gunzenhausen
einfach nicht enden wollten.
Trotz der
widrigen (oder windigen) Umstände gefällt uns die Gegend.
Anscheinend hat man hier beträchtliche Flächen renaturiert.
Wir sehen eine Menge Vögel, unter anderem mindestens ein
Dutzend Silberreiher - grosse weisse Punkte im Grün der Wiesen.
Schon früh treffen wir in unserem Hotel ein und gönnen
uns einen relaxten Nachmittag. Es gibt einen Pool im Basement
des Hotels und die Vuelta in Spanien läuft noch. Was kann
an so einem Tag noch schief gehen?
Donnerstag,
8. September 2011
Ruhetag in Gunzenhausen
Wie auf Bestellung
stellt sich mit dem trüben Wetter auch gleich eine gewisse
Faulheit ein. Also entspannen, den Radlerbeinen eine Auszeit gönnen
und nachmittags verfolgen, wie andernorts um Etappensiege und
Bergtrikots gefahren wird.
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