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Heute rollen
wir nach dem Frühstück hinab ins Taubertal, nehmen bei
Dettwang den dazu gehörigen Radweg unter die Räder und
freuen uns über das Sommerwetter. Hab ich mich unlängst
nicht
erst darüber mokiert, dass die Wegführung des Radweges
alles andere als lieblich ist? Wo es doch "Liebliches Taubertal"
heisst? Heute nehme ich alles zurück und behaupte das Gegenteil.
Es läuft einfach sehr gut. Die Steigungen am Talrand nimmt
man in engen Flusstälern einfach in Kauf. Ist halt Topografie.
Und dagegen ist noch kein Kraut gewachsen, es sei denn, man wechselt
das Lager und holt sich ein Elektrobike.
In Creglingen
frischen wir die Erinnerung an unseren Zwangsaufenthalt von 1999
auf und in Weikersheim ist es einfach zu heiss, um dem Schloss
einen Besuch abzustatten. Das kommt aber auf die To-Do-Liste
Bad Mergentheim
platzt aus allen Nähten, als wir kurz nach Mittag ankommen.
Kurgäste und Touristen geben sich die Klinke in die Hand
und in der Touristeninfo haben sie ihre liebe Mühe, für
all die Radler noch Unterkünfte zu beschaffen. Wir haben
Glück und kommen in einem Hotel nach unserem Gusto unter.
Sonntag,
11. September 2011
Ruhetag in Bad Mergentheim.
Warum wir heute nochmals einen Ruhetag einlegen und den ausgerechnet
hier in Bad Mergentheim, kann ich jetzt, wo ich diese Zeilen aus
meinem Tagebuch abtippe, wirklich kaum mehr nachvollziehen. Irgendwie
stehen einfach die Zeichen danach. Und wir bereuen es auch nicht.
Wir besuchen wieder mal das Museum im Deutschordensschloss, vertrödeln
Zeit im Schlosspark, lesen viel und schmieden Pläne für
das weitere Voranschreiten dieser Reise.
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