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Wenn wir schon der Notre Dame keinen Antrittsbesuch abstatteten, so wollen wir das zumindest hier beim Mont St. Michel nachholen. Wie lange war ich schon nicht mehr hier? 18 oder 19 Jahre? Fast zwei Jahrzehnte auf jeden Fall. Es ist jedenfalls viel Zeit vergangen und es hat sich seither einiges getan. Man hat ein enormes Projekt ins Leben gerufen, um einerseits die Touristenströme am Mont St. Michel zu kanalisieren und andererseits der drohenden Verlandung der ganzen Bucht entgegenzuwirken. Da wird viel renaturiert und gebaggert, vor allen Dingen hat man den riesigen Parkplatz vor den Toren des Klosterberges ins Landesinnere verlegt. Shuttlebusse sollen von nun an die Besucher zur Sehenswürdigkeit transportieren. Uns gefällt das. Ich mag mich noch an die vielen Reisebusse und die überfüllten Parkplätze am Fusse des Mont St. Michel erinnern - wirklich nicht gerade der schönste Anblick. Das ganze Projekt stösst aber mitnichten überall auf Zustimmung. Leute, die nicht mehr so gut zu Fuss bzw. etwas bequemer veranlagt sind, sehen das alles wohl mit etwas anderen Augen. |
Als wir nach dem Frühstück zum Mont
St. Michel radeln, circa 10 Kilometer auf flachem Terrain, sind wir innert
kürzester Zeit völlig durchgeschwitzt, denn plötzlich ist
es sehr heiss geworden. Wir parken unsere Räder auf dem neuen Gelände
und marschieren die zwei Kilometer bis zum Berg. Morgens um zehn schieben
sich die Touristen schon durch die engen Altstadtgassen den Klosterberg
hinan, ein stetiger Strom. Sogar Menschen im Rollstuhl werden von ihren
Betreuern die steile Gasse hinauf geschoben oder getragen. Mir reicht
der Trubel auf halber Höhe und ich setze mich in ein Restaurant mit
Aussicht über die gesamte Bucht, während Margrit tapfer die
Abtei besichtigen geht. |
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Die grossen Parkplätze am Fuss des Mont St. Michel sind verschwunden | |||||
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Eine steile Angelegenheit | |||||
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vormittags um zehn Uhr ist es zumindest am Eingang noch halbwegs ruhig | |||||
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Margrit hat noch ein paar ruhige Stellen entdeckt | |||||
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Na ja, so ruhig nun auch wieder nicht | |||||
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Die Aussicht von oben... | |||||
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...auf die eine Seite der Bucht | |||||
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...auf der anderen Seite wird renaturiert und umstrukturiert | |||||
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